Heim » Reiseziele » Hell’s Gate Nationalpark – Wandern, Radfahren
Der Wind pfeift durch rote Klippen. Unten radelt ein Radfahrer über die staubige Strecke, Giraffen treten aus dem Weg wie Verkehrspolizisten mit besserer Haltung. In der Ferne steigt Dampf aus einem Geysir auf. Irgendwo vor uns ruft die Schlucht – aber nicht laut. Gerade genug, damit Sie folgen können.
Dies ist der Hell’s Gate Nationalpark – Kenias ungewöhnlichste Safari. Hier springt kein Fahrzeugdach auf. Kein Führer flüstert „Löwe“, während Sie nach einem Fernglas suchen. Hier, Sie sind dabei. Auf zwei Rädern, auf eigenen Füßen. Das Land zeigt sich nicht nur – es lädt Sie ein, hineinzugehen.
Weil es gegen die Regeln einer Safari verstößt.
Am Hell’s Gate fahren Sie nicht an Wildtieren vorbei, sondern gehen neben ihnen her. Man schaut nicht nur auf die Felsen – man klettert auf sie. In keinem anderen Park in Kenia können Sie so nah an wilden Tieren und Vulkanformationen Rad fahren, wandern, klettern und campen – und das alles ohne Zäune oder Angst.
Es ist der einzige Nationalpark in Kenia, in dem Sie aus dem Auto aussteigen dürfen. Und irgendwie verändert das alles.

Und währenddessen fühlt sich die Erde aktiv an. Es erinnert sich an Dinge. Es bewegt sich, raucht und atmet.
Fahrradsafaris
Bringen Sie Ihr eigenes Fahrrad mit oder leihen Sie eines am Parktor. Fahren Sie 10 km vom Tor bis zur Schlucht. Unterwegs teilen sich Giraffen, Büffel und Zebras die Straße – manchmal etwas zu dicht.
Wandern durch die Schlucht (Derzeit bei Regen eingeschränkt – bitte vorher prüfen)
Die Ol-Njorowa-Schlucht windet sich zwischen Lava- und Zeitwänden. Sie wandern dort, wo einst das Wasser toste, vorbei an gewundenen Felsen, heißen Quellen und Mauern mit Namen wie „Schlafzimmer des Teufels“. Tragen Sie griffige Schuhe – und rechnen Sie damit, ein wenig zu klettern.
Klettern
Der hoch aufragende Fischerturm ist ein Vulkanstopfen, der zum Spielplatz für Kletterer geworden ist. Lokale Führer stellen sowohl Anfängern als auch Veteranen Ausrüstung und Betreuung zur Verfügung.
Heiße Quellen
Hell’s Gate ist Teil der geothermischen Zone des Great Rift Valley. Sie werden Rohre und Dampfquellen sehen, die von der Geothermieanlage Olkaria betrieben werden – einer der größten in Afrika. Es ist seltsam, industriell und auf seine Art schön.
Camping
Im Park gibt es drei öffentliche Campingplätze: Oldubai, Nairburta und Endachata. Erwarten Sie einfache Einrichtungen und Nächte voller Hyänengelächter unter einem dichten Sternenhimmel.

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Hell’s Gate verspricht nicht die Big Five – aber was es bietet, ist wild genug.
| Spezies | Wo Sie sie sehen werden |
| Giraffen | Entlang Radwegen und offenen Ebenen |
| Zebras, Gazellen, Warzenschweine | Überall |
| Büffel | Oft im unteren Grasland |
| Paviane, Meerkatzen | Klippen und Picknickplätze |
| Hyänen | Nachtaktiv – selten gesehen, aber es gibt sie |
Über 100 Vogelarten Lämmergeier, Geier, Augurenbussarde und Mauersegler an den Klippen
Juni bis Oktober (Trockenzeit): Klarer Himmel, gute Sicht, einfaches Wandern. Ideal zum Radfahren und zur Erkundung von Schluchten.
Januar bis März: Warm, trocken und weniger überfüllt.
April bis Mai und November: Regnerisch. Die Schlucht ist möglicherweise aufgrund der Gefahr von Sturzfluten geschlossen – aber die Landschaft wird grüner und die Vögel gedeihen.
Tipp: Immer am Tor nachfragen, ob die Klamm geöffnet ist. Aus Sicherheitsgründen kann es plötzlich schließen.
Hell’s Gate liegt in Naivasha, nur 90 km nordwestlich von Nairobi, und ist damit einer der am besten zugänglichen Parks in Kenia.

Auf der Straße:
Von Nairobi aus dauert die Fahrt über die Autobahn Nairobi–Naivasha 2–2,5 Stunden. Von der Stadt Naivasha sind es noch 20 Minuten bis zum Elsa-Tor.
Per Tour:
Tagesausflüge werden von Nairobi aus angeboten. Die meisten beinhalten Fahrradverleih, Führer und Parkeintritt.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Matatus von Nairobi nach Naivasha bringt Sie ins Stadtzentrum. Von dort aus können Sie ein Boda-Boda oder ein Taxi zum Gate mieten.
Eintrittsgelder (2025)
Nichtansässige: 26 $ (Erwachsener) | 17 $ (Kind)
Bürger/Einwohner: 300 KES (Erwachsener) | 200 KES (Kind)
Fahrradverleih am Gate: ca. 500–700 KES pro Tag
Schluchtführer (optional, aber empfohlen): 1.000–2.000 KES pro Gruppe
In Hell’s Gate beobachtet man die Wildnis nicht – man geht durch sie hindurch. Du schwitzt darin. Du lauschst der Stille zwischen roten Wänden, die die Zeit verschluckt haben. Und wenn man Glück hat, geht man etwas ruhiger weg, als man gekommen ist.
Also – bereit, einen Ort zu betreten, an dem sich die Erde erinnert
Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie ein Treffen mit einem unserer Reiseberater, um mehr über Ihr Kenia-Safari-Abenteuer zu besprechen



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